Bacchus schlägt Petrus: Tag des offenen Weingutes

Tag des offenen WeingutesEs ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich der Sommer dem Herbst zuwendet, wenn dem Wein verbundene Ereignisse eine prominentere Rolle in der Freizeitgestaltung einnehmen. Den Anfang macht der Tag des offenen Weingutes an diesem letzten Augustwochenende. Das Ziel war schnell gefunden: Wo sonst hat man in Sachsen eine so hohe Dichte an Weingütern wie im schönen Radebeul? „Bacchus schlägt Petrus: Tag des offenen Weingutes“ weiterlesen

Unterwegs bei den Karl May Festtagen Radebeul

Karl May Festtage RadebeulMan stelle sich vor, man ist in Disneyland und die Achterbahn fährt nur einmal die Stunde. Etwas verdutzt war ich schon, als ich in Radebeul Ost aus der S-Bahn stieg und der zum Santa Fe Express umgetaufte Lößnitzdackel erst eine Stunde später zum Festgelände der Karl May Festtage fahren sollte. Gut, im wilden Westen um 1890 wartete man sicherlich auch lange auf den nächsten Zug, aber zu den Festtagen hätte die Taktung schon etwas großzügiger ausfallen dürfen. Und so macht man sich also etwas verblüfft mit dem Google Assistenten auf den Ohren zu Fuß auf den Weg. Vergnügen ist eben nicht immer ohne Entbehrungen zu haben. „Unterwegs bei den Karl May Festtagen Radebeul“ weiterlesen

Vom Gewusel ganz müde: Venedig ist wie man es erwartet – und ein bisschen mehr

Venedig VaporettoAls ich wenige Tage vor meiner ersten Reise nach Venedig mit einer Freundin nach einem Museumsbesuch auf dem Dresdner Neumarkt ein Eis unter der Frühlingssonne genoss, war sie gespannt, welche Eindrücke ich von der Stadt zurückbringen würde: Leben dort noch Leute oder ist es wie der Neumarkt, nur eine Dimension größer, mehr eine gigantische Freiluft-Touristenattraktion als lebendige Stadt? „Vom Gewusel ganz müde: Venedig ist wie man es erwartet – und ein bisschen mehr“ weiterlesen

Modernes Kopenhagen (Teil 1): Entspannt mobil

Kopenhagen MetroMan kennt das: Nach einer Reise ist man oft so verzaubert, dass man die Magie des Urlaubs möglichst lange lebendig halten will. Manche stellen sich die Wohnung mit Souvenirs voll, andere kochen die Speisen der Urlaubsregion nach und stellen fest, dass es zuhause doch nicht so toll schmeckt. Wer aus Kopenhagen nach Dresden zurückkehrt, verspürt eine andere Art der Urlaubsnostalgie: Fernweh nach der Zukunft, die Heimat erscheint irgendwie unmodern. „Modernes Kopenhagen (Teil 1): Entspannt mobil“ weiterlesen

Frühling im Großen Garten: Ein bisschen Goethe

Großer Garten Dresden Frühblüher Gelbe WindröschenWenn ich dieser Tage den Großen Garten kreuze, flüstert mir der milde Frühjahrswind immer die ersten Zeilen Goethes Osterspaziergang ins Ohr. Binnen kurzer Zeit haben Schnee und Eis einem gelb und violett schimmerndem Teppich Platz gemacht. In den noch kahlen Bäumen zwitschern die Vögel. Höchste Zeit für den ersten Frühjahrsspaziergang!

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Brot und Spiele: Freitags auf dem Sachsenmarkt Lingnerallee

Dresden, Wochenmarkt, LingneralleeWer seinen Lebensmittelvorrat mit frischen Erzeugnissen aus der Region auffüllen möchte oder sich zur Mittagspause ein Drei-Gänge-Menü aus Wust, Semmel und Senf gönnen will, kommt Freitag zum Sachsenmarkt Lingnerallee. Um die aus zwei von Marktständen gesäumten Alleen komplett zu erkunden, sollte man etwas Zeit mitbringen. „Brot und Spiele: Freitags auf dem Sachsenmarkt Lingnerallee“ weiterlesen

Körnerplatz, Neujahr: Nichts genaues sieht man nicht

Blaues Wunder DresdenWenn das neue Jahr die 2016-Katerstimmung mit einer großen Dosis Sonnenschein weglächelt, begrüßt man es mit einem Spaziergang. Dabei lassen sich auch prima Menschen beim Umsetzen oder Vergessen der guten Vorsätze beobachten. Von der warmen Tram am Schillerplatz in die Kälte entlassen, staunt man über die Jogger, die zur Elbe traben. „Körnerplatz, Neujahr: Nichts genaues sieht man nicht“ weiterlesen